Marine Verein Wangen 1926 e.V.

Segeln am Ellerazhofer Weiher

 

 

 

 

Berichte von externen Regatten und Jugendberichte

Bericht 11 / 2011

 
   

Bericht Wintertreff am 10.12.2011

 

„Alle, die wo…..“ Ein Satzanfang, bei dem sich jedem Deutschlehrer die Haare sträuben. Aber auch ein Satzanfang, mit dem man eine Menge Spaß haben kann.

Bei unserem Wintertreff fingen wir genau mit diesem Spiel an. Nachdem so wichtige Fragen geklärt waren, wie wer Kontaktlinsen trägt, schon Weihnachtsgeschenke gekauft hat, wer etwas blaues anhat (wir schmücken das jetzt nicht weiter aus), wer Spaghetti mag (aber Alex hat dann doch trotzdem was von den Spaghetti gegessen), und so weiter und so fort, spielten wir noch Kartenrutschen. Noch jetzt ist der Schlachtruf: „Zwetschen vor!“ gut in Erinnerung. Bananen haben zum Teil jämmerlich versagt und die Limetten hatten zwar eine gute Startposition, blieben aber zwischendurch wegen anderen Früchten hängen.

Danach gab es eine mehr oder weniger strikte Aufgabenteilung. Die einen machten Tee und Salat, die anderen diskutierten über die Mengenangaben bei Spaghetti Bolognese (das kann man ja noch strecken!) und wiederum andere machten sich nicht so viele Gedanken über die Mengenangaben und improvisierten beim Plätzle-Backen. Zum Erstaunen des ein oder anderen war das Ganze am Ende nicht nur genießbar, sondern schmeckte sogar richtig gut! Nur ob Parmesan oder Emmentaler auf den Spaghetti besser schmeckt und ob Früchtetee mit Orangensaft nun komisch schmeckt oder nicht…. diese Fragen konnte nicht abschließend geklärt werden.

Während die einen beim Segeltaktikspiel die eine oder andere Böe erwischten (bzw. auch nicht erwischten), beschlossen die anderen, dass man die Plätzle nicht nur halb sondern auch ganz in Schokolade eintunken kann. Fantasievoll wurde auch das Spritgebäck geformt, das die Form von Strichmännchen und ganzen Häusern annahm.

Beim anschließenden Palermospiel kann der ein oder andere noch etwas dazulernen („Hey, wir haben de Detektiv umgebracht!“, „muss ich den dann anstupsen?“) und beim „Nachts im Museum“-Spiel konnten manche einfach nicht begreifen, dass „Nachts im Museum 2“ keine spielbare Alternative dazu ist.

Bei beiden Spielen musste der Detektiv einiges erleiden. Bei Palermo wurde er gleich in der ersten Spielrunde umgebracht und im Museum machten es ihm die Statuen nicht gerade einfach.

 

Alles in allem kann man sagen, dass es ein rundum gelungener Wintertreff war und dass es draußen regnete statt, passend zum Wintertreff, zu schneien, fiel uns gar nicht mehr auf.

 

Franziska Kresser

 

   

Bericht 10 / 2011

 
   

Saisonfinale Lasercup bei der Skipper Gilde Schwaben 08.Oktober 2011

 

Der Abschluss der diesjährigen Lasercupserie richtete die Skipper Gilde Schwaben aus, die bei Günzburg am Mooswaldsee ihr Segelrevier haben.

Unsere Anreise erfolgte diesmal schon am Freitag direkt zum Veranstalter, wo wir im schön eingeheizten Vereinsheim herzlich empfangen wurden.

Die ganze Nacht blies der Westwind mit einer steifen konstanten Brise und machte uns Hoffnung auf den versprochenen Wind von den einschlägigen Windvorhersagen. So konnte pünktlich um 11 Uhr der erste Start bei trockenem Wetter und Westwind durchgeführt werden.

Der Lokalmatador Sebastian Bühler (Junioren Nationalmannschaft - Audi Sailing Team) zeigte bei jeder Wettfahrt, dass klar war, wer heute den ersten Platz belegen wird. Er ließ uns allen keine Chance und ersegelte bei jedem Lauf den 1.Platz. Alles Können wurde der Regattaleitung heute abverlangt, da der Wind nach jeder Wettfahrt eine neue Ausrichtung der Regattatonnen notwendig machte. So kam es zum folgenden Regattaablauf:

  • 1. Wettfahrt – gute Bedingungen, 1,5 – 2 bft ; etliche Kenterungen sind schon beim Start an der Startlinie durchgeführt worden
  • Warten bis die Regattaleitung den Kurs neu ausgerichtet hat
  • 2.Wettfahrt – sehr gute Bedingungen, 2 – 2,5 bft, Gleitfahrten auf Vorwindkurs, wie schon bei der ganzen Regattaserie gab es spektakuläre Tonnenumrundungen von 5 - 10 Boote gleichzeitig, mit lustigem Vorfahrtsgerangel, wenn man nicht drinsteckte
  • Wieder warten, da der Wind wieder gedreht hatte.
  • 3.Wettfahrt – gleichbleibende Bedingungen bei konstanten 3 Beaufort, jetzt ging es schon an die Substanz und das ein oder andere Manöver endete mit einer Kenterung und schwimmen im Mosswaldsee.
  • Die Regattaleitung musste wieder den Kurs neu auslegen

Da die niedrigen Temperaturen und die Gischt unsere Jugendlichen stark ausgekühlt haben, beschlossen sie gemeinsam den Regattatag nach der 3. Wettfahrt zu beenden. Durch diesen Wettfahrtabbruch meiner Jungs hatte ich nun den Vorteil das ich alle bis auf Markus, an diesem Segeltag hinter mich mal wieder lassen konnte. Jetzt kam der Wetterumschwung, Starkregen mit Graupelschauer bei 2 - 4 Windstärken. Daraufhin beschloss die Wettfahrtleitung zuerst einmal die Wettfahrtserie zu unterbrechen. Wie sagt man so schön: Auf Regen folgt Sonnenschein! So war es auch am Mosswaldsee, die Sonne kam und der Wind ging. Nun war erneutes Warten bei schönstem Sonnenschein angesagt.

Die Regattaleitung nutzte die Flaute und richtete erneut den Kurs auf Westwind aus. Es zeigte sich, dass dies die richtige Entscheidung war, der Westwind kam und wie!

  • 4. Wettfahrt – Der Wind blies mit 3 – 4 bft. und es war absolut genial diesen Lauf zu segeln.
  • 5. Wettfahrt – Nun wurde uns alles abverlangt, die Windbedingungen waren einfach super.

Nach der Wettfahrt wurden der gute Wind und die Wellen mit etlichen Gleitfahrten von Markus und mir noch ausgenutzt, um das Regattajahr 2011 gebührend abzuschließen.

Der 1. Vorstand Günther Zimmermann konnte nach dem leckeren Segleressen den Sieger des Tages und die Gesamtsieger des Lasercups küren.

Auf der Heimreise wurden wir bei unserem Zwischenstopp im Basislager, noch mit Tee und einem leckerem Vesper empfangen und konnten so gut gestärkt die weitere Heimreise antreten.

Unser Gesamtergebnis bei 31 gestarteten Booten der Lasercupserie:

6. Platz – Jörg Kresser GER 54066

7. Platz – Martin Kresser GER 164 411

8. Platz – Alexander Storrer GER 89049

10. Platz – Patrick Kresser GER 77451

13. Platz – Felix Kresser GER 126 701

 

Alle Ergebnisse des Lasercups sind auf folgender Homepage zu finden: www.scla.de

Leider ist diese Segelsaison die mir sehr viel Spaß gemacht hat, zu Ende gegangen. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle noch für das ein oder andere Bedanken.

Meinen Laser-Tour-Mitseglern, es ist genial, mit euch gemeinsam diese Segeltage zu erleben. Es macht einfach Spaß mit euch und gegen euch auf dem Wasser sportliche Positionskämpfe auszusegeln.

Unserem ständigen Begleiter und Fotografen Franziska, denn ohne sie, hätten wir einen Fahrer für die benötigten Autos zu wenig und keine Bilder gehabt.

Dem Basislager bei der Familie Storrer in Kirchdorf an der Iller, es ist immer toll dort eine Pause einzulegen und herzlich empfangen zu werden. Das ``Heuhotel`` wird uns immer in sensationeller Erinnerung bleiben.

Meine Eltern Franz & Priska, Susanne & Timo und Familie Storrer die uns zu etlichen Regatten nachgereist sind. Es ist einfach schön, wenn uns Freunde auswärts besuchen.

Dem `Bodenpersonal` Paul, der um zu helfen sich immer Zeit genommen hat. Ist es um die Vorbereitungen gegangen oder um das Verladen der bis zu 6 Laser auf zwei Trailern.

Unserem Mitsegler Markus Buhmann, der erst bei der letzten Wettfahrt zu uns gestoßen ist. Die gemeinsamen Stunden abends im Vereinsheim und auf der Regattabahn waren richtig toll.

Wir hoffen, dass wir in der Saison 2012 dich öfters dabei haben. Natürlich nur bei solchen tollen Windverhältnissen, die wir Dir leider nicht immer garantieren können.

 

Martin Kresser

GER 164 411 - a wa!

 

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Bericht 09 / 2011

 
   

Sohlerregatta des Marine Verein Wangen am 10.-11.09.2011

 

Bei sonnigem Wetter trafen sich die Segler des MVW auf dem Clubgelände um die alljährliche Sohlerregatta auszutragen. Am Start waren 6 Zweimannboote, 14 Einhandboote und 3 Optimisten. Pünktlich um 14 Uhr hat die Regattaleitung beschlossen einen Lauf zu machen, so dass man an diesem Wochenende auf etwa 4-5 Läufe kommen konnte.

Da der Wind nicht der konstanteste und stärkste Wind war, wurde das Segeln ein wenig zum Lotteriespiel, mal war der Wind da und im nächsten Moment kam ein Winddreher oder der Wind war schon wieder weg. Um schneller voranzukommen probierten die Segler durch Rollwenden sich nach vorn zu katapultieren, dass bei manchen jedoch in Kenterungen endete. Auch dieses mal gab es ein paar knifflige Situationen, manche so knapp, dass es beinahe zu einem Crash gekommen wäre. Nach zwei winddurchwachsenen Läufen wurde der erste Regattatag durch die Regattaleitung beendet. Da man an diesem Tag viel getan hat brauchte man natürlich auch ein gutes Essen, welches vom Bootsdienst lecker zubereitet wurde. Am Abend saßen die Segler am Lagerfeuer noch bis in die Nacht zusammen.

Nach einer kurzen Nacht begann der 2. Regattatag mit der Startbereitschaft um 9 Uhr ungewöhnlich früh. Doch um 9 Uhr war noch kein Wind und die Startbereitschaft wurde auf 10 Uhr verschoben. Wie die Regattaleitung es vorhergesagt hatte, tat sich um 10 Uhr eine kleine Prise Wind auf und es wurde der dritte Lauf an diesem Wochenende gesegelt, welcher schlussendlich der letzte Lauf an diesem Regattawochenende war. Der dritte Lauf wurde wegen abflachendem Wind verkürzt, aber die Fahrzeit blieb die gleiche. Nach dem Mittagessen war dann nur noch Ausruhen, Kaffee trinken und Kuchen essen angesagt. Das Regattawochenende wurde durch die Siegerehrung von der Regattaleitung und dem Vorstand beendet.

 

Jörg Kresser - GER 54066

 

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Bericht 08 / 2011

 
   

Segelkurs Woche Vom fünften Platz der Jugendregatta

 

1/8/11

Der Gesamte MVW war auf dem Platz versammelt und die neuen Segelkurs Kinder zu begrüßen. Wir führten sie auf dem Platz herum und zeigten ihnen das Fußball und Beachvolleyballfeld sowie die Sanitäranlagen und die Wohnwagen. Danach wurden sie von ihren Segellehrern gleich in die Gruppen Jugend und Opti eingeteilt.

Bei schönstem Wetter und gutem Wind wurde trotz allem erst einmal das Grundlegende beim Segeln beigebracht. Die Jugend Gruppe lernte den ganzen morgen erst einmal die Theorie bevor sie auf das Wasser durften. Während die Opti Kinder schon einmal das Steuern im Opti (ohne Segel) lernen konnten.

Nach wunderbarem Mittagessen bekamen dann beide Gruppen die Segel ihrer Boote und konnten endlich Segeln. Bei gutem Wind trainierten sie dann das wenden in einer 8 um Bojen herum.

 

2/8/11

Nach einer kurzen Einweisung begann für die Jugend Gruppe gleich morgens das Kentern. Wir machten einen Laser seetüchtig und führten ihnen vor, wie eine Kenterung geschieht und was man zu tun hat im Notfall. Die Kinder im Opti Kurs, die den ganzen morgen schon die Kenter- Übung der Jugend sahen waren natürlich richtig aufgeregt und wollten natürlich auch. Dies geschah aber erst nach dem Mittagessen. Nachmittags lernten und trainierten die Jugend und die Kinder das Halsen und die Segelstellung bei bestimmten Kursen. Natürlich wurden auch jeden Tag Knoten gelernt. Nun waren die Opti Kinder im Wasser und versuchten den gekenterten Opti wieder auf seinen Rumpf zu bewegen.

Nach einer kurzen Pause mit Kuchen und Keksen segelten nun beide Gruppen einen Dreiecks- Kurs mit Wende und Halse. Auch dieser Tag ging für viele zu schnell vorüber.

 

3/8/11

Heute war ein schrecklicher Tag, es gab keinen Wind und es war auch nicht wirklich schön. Morgens versuchten wir zu Segeln, doch auch die Kinder meinten dass bei so wenig Wind der Theorie-Unterricht spannender sein würde. Beim Mittagessen wurden wir auf einmal von einem Gewitter überrascht. Es blitzte, donnerte und regnete auf einmal in großen Massen. Das Segeln am Mittag viel deswegen leider aus. Stattdessen wurden in den Unterrichtsräumen Segelspiele gespielt. Nach Kuchen und Keksen versuchten wir gestärkt noch mal zu Segel.

 

4/8/11

Bei viel Wind begannen wir ohne lange zu zögern und nach den Erkenntnissen des letzten Tages wurde natürlich sofort gesegelt. Nach dem Mittagessen kam erst einmal wieder Theorie dran. Es wurden die Fachbegriffe des Segelns erklärt (dicht holen, fieren, anluven, abfallen usw.). Der Jugendgruppe wurde noch die Techniken und Regeln der Regatta erklärt, damit sie an einer Regatta immer gut dabei wären.

 

5/8/11

Heute stand bei gutem Wind und schönem Wetter die Segelprüfung bevor. Die Jugend und Optigruppe trainierten noch mal den ganzen morgen. Die Optigruppe lernte das Kreuzen und sie mussten es gleich anwenden. Sie starteten und mussten Luftballons die im Wasser waren mit schnellem Kreuzen abholen und mit in das Ziel bringen. Danach trainierten sie noch das Segeln einer Regatta. Sie starteten auf Zeit und mussten so schnell wie möglich zwei Runden absolvieren. Die Jugendgruppe machte ebenfalls die gleichen Übungen.

Nach dem Mittagessen hatte die Jugendgruppe ihre praktische Prüfung. Sie mussten eine kleine Regatta so schnell wie möglich segeln. Die Optigruppe begann mit der theoretischen Prüfung. Sie bekamen wie in der Schule eine Arbeit und durften nur wenig Fehler machen. Ihre praktische Prüfung sah so aus; sie mussten vor ihrem Lehrer das Kreuzen unter Beweis stellen. In der Mitte des Kurses mussten sie vor den Augen des Lehrers einen Knoten zeigen.

Am Abend war die große Anspannung ob jemand die Prüfung nicht bestanden hat, doch jeder bestand sie ohne Probleme.

 

6/8/11

Bei praller Sonne und einem windlosen Tag gingen doch 10 Optis davon 8 Kinder des Segelkurses, 4 Volksboote, 9 Laser und ein Contender an den Start. Nach verspätetem Start wurden doch noch zwei Läufe gesegelt, aber danach wurde abgebrochen. Ab 19 Uhr wurde abends die hauseigene Cocktailbar eröffnet. Singstar wurde aufgebaut und jeder Jugendliche der einen Cocktail wollte musste singen. Der Abend war ein voller Erfolg, es wurde gelacht, gesungen und natürlich wurden auch die leckeren Cocktails getrunken.

 

7/8/11

10 Uhr, es regnete und keiner hatte Lust zu Segeln doch das sollte sich laut Gernot ändern und er behielt Recht. Zur Mittagszeit wurde es auf einmal sehr windig. Wir segelten noch 2 sehr gute Läufe bei starkem Wind. Doch leider war es schon zu spät um noch weitere Läufe zu segeln.

Natürlich wurden alle Sieger inklusive Segellehrer in das Wasser geschmissen.

Zu dieser Woche kann man wie immer nur sagen:

Genial. Es ist einfach jedes Jahr der Hammer. Super Wetter (mit Ausnahme einiger Tage) viel Spaß und einfach jedes Jahr super Essen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

 

Linus D.

 

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Bericht 07 / 2011

 
   

Segeln am 24.7.2011 in Lauingen beim Fußball Club Gundelfingen Abteilung Segeln

 

Los ging es am Samstag den 23.7.2011 um 15 Uhr. Man traf sich am Ellerazhofer Weiher zum gemeinsamen Verladen der Boote. Teilweise regnerisch ging es Richtung Kirchdorf zum Alex (unserem Basis-Camp). Nach dem herzlichen Empfang wurde ein lustiges Spiel gespielt, die Aufgabe dabei war, es mit einem Hammer, der in der Mitte ausgehöhlt war, einen Nagel in einen Holzstamm zu schlagen. Hört sich einfach an, aber so mancher ist dabei verzweifelt. Als Stärkung gab es dann leckeres Gulasch mit der ganzen Familie Storrer. Danach wurde noch Trampolin gesprungen und Tischkicker gespielt. Gleich im Anschluss wurde der Supercup (Dormund vs. Schalke) angeschaut. Müde ging es danach ins Bett.

 

Am Sonntagmorgen wurde schon um 8 Uhr ausgiebig gefrühstückt und um 9 Uhr gingen wir auf die Strecke. Am Gelände angekommen, wurde sofort aufgebaut, da es bis zur Steuermannsbesprechung ziemlich knapp wurde. Gesegelt wurde Up and Down Kurs mit Ablauftonne. Für Verwirrung haben die unterschiedlichen Bojen gesorgt.

Mit gutem Wind wurde gestartet und dann kam mit einer schwarzen Wand ein konstanter 2,5 er Wind, in Böen sogar bis knapp 4 Windstärken. Für machen Zuschauer war die Regatta amüsant, da ich (Felix) der Kenterkönig war. Andere hatten auch mit dem Wasser Begegnung gemacht. Kurz nach 15 Uhr sind die MVWler vom Segeln direkt zum Abbauen gegangen. Da an diesem Tag auch Tag der offenen Tür beim FCG war, führte die DLRG mit ihrer Hundestaffel noch etwas vor. Gleich nach der Platzverkündung ging es wieder Richtung Basis Camp.

Vom Segeln erschöpft wurden die Hänger samt Boote am Weiher nur abgestellt und dann die Heimreise angetreten.

Insgesamt war es ein schönes und lustiges Wochenende.

Natürlich geht der Dank an die Familie Storrer die uns wieder einmal super verpflegt und uns ein Dach über dem Kopf gegeben hat

 

Felix Kresser 127206 - Schnapsidee

 

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Bericht 06 / 2011

 
   

16. - 17. Juli - Forggensee – 5. Königswinkel-Trophy 2011

 

Schon seit längerem hatte ich mir in den Kopf gesetzt auf dem Forggensee zu Füßen des berühmten Schloß Neuschwanstein zu segeln. Um nicht noch ein weiteres Jahr warten zu müssen, suchte ich mir die Laser-Liga-Regatta der Segelgemeinschaft Dietringen Mitte Juli aus. Zwar hatte ich am selben Termin Geburtstag, aber die Gäste konnte ich auf Sonntag Nachmittag vertrösten und der Regatta stand nichts mehr im Wege.

Besonders gefallen hat mir die Lage des Vereinsgeländes der Segelgemeinschaft Dietringen. Die Slippanlage ist in einer kleinen Bucht vor Windeinfällen geschützt und im Hintergrund konnte ich das spektakuläre Alpenpanorama besichtigen. Bei genauer Betrachtung und Kamera mit Zoom-Faktor erlangte ich auch einen Blick auf das Schloß Neuschwanstein. Leider war das Schloss so weit entfernt, dass ich keine Japaner beim „posieren“ sehen konnte. :-)

Am Samstag starteten 43 Laser zum ersten Lauf. Da 10 x 4.7 Laser teilnahmen konnte für diese Unterklasse eine eigene Wertung gestartet werden.

Bei äußerst bescheidenen Windverhältnissen konnte am Samstag nur ein verkürzter Lauf durchgeführt werden. Bei diesem Lauf hatte man entweder Glück und erwischte einen Windstreifen oder man hatte Pech und dümpelte fast auf der Stelle herum.

Da die Regattaleitung noch auf Wind hoffte, warteten die Segler eine weitere Stunde auf dem Wasser, aber mehr Wind ließ sich nicht blicken. Die Regattabahn befand sich auf der Seemitte und so paddelten alle zurück in den sicheren Hafen, wo Speis und Trank auf jeden wartete.

Bei schönstem Wetter konnte ich dann den Nachmittag zum Baden nutzen.

Am Sonntag warteten wir ab 10 Uhr eine Stunde auf dem Wasser auf Wind. Dieser kam dann mit steigender Windstärke und der Spaß begann. Bei nahezu konstantem Wind wurden zwei Läufe durchgeführt. Mit meinen Starts war ich sehr zufrieden, aber auf der Kreuz verlor ich mal wieder Plätze. Hinzu kam noch, dass mich auf der Zielgeraden ein Zweikampf vom Ziel abdrängte und ich zwar den Kontrahent dadurch nicht überholen konnte, wir beiden aber drei Plätze verloren. Taktisch betrachtet wäre es besser gewesen kurz abzufallen und den direkten Weg zur Startlinie zu nehmen, aber bekanntlich lernt man aus Fehlern.

Beim vierten Lauf nahm der Wind stark zu, da das spät nachmittägliche Tiefdruckgebiet die Gewitter mitbrachte und somit auch Wind ankam. Der Wind war stark drehend und nach ein paar Kenterungen lies ich es bleiben und packte mein Zeug zusammen. Zu Hause warteten die Geburtstagsgäste und bei meiner Position konnte ich nichts mehr rausreißen.

2/3 der Boote kämpfte mit dem Starkwind noch weiter und die Teilnehmer kamen so auf 5 Läufe.

Da ich los musste konnte ich die Siegehrung nicht miterleben, aber im Internet sind übersichtlich alle Ergebnisse aufgelistet.

Es war einfach ein tolles Wochenende und ich kann die Regatta nur weiterempfehlen.

 

Benjamin - Laser Standard - OkiDoki

 

Ergebnisse 5.KWT / 10.Zötler Laser Liga
http://www.sgd-segeln.de/events.php4?evnr=30&submen=events

 

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Bericht 05 / 2011

 
   

03. - 05. Juni - Thalfingen - Frühjahrsregatta

 

Durch die Nähe zu meiner Wahlheimat Ulm (15 Min mit dem Fahrrad die Donau entlang) musste ich einfach die Einladung der Thalfinger Segler zur Frühjahrsregatta annehmen.

Das lange Wochenende nutzend legte ich vor der Regatta bei super Wind mit 3-4 Bft ein Lasertraining mit sehr nützlichen Tipps der Thalfinger ein.

Am Samstag den 04. Juni war unglücklicherweise vom konstanten und mittleren Wind nichts mehr zu spüren und die Segler wünschten sich die Bedingungen von den Vortagen zurück.

"Hilft alles nichts" am Samstag wurde ein verkürzter Lauf mit Dreieck-Schlaufe-Dreieck und zwei Starts mit Abbruch abgehalten. Um 17 Uhr nach gefühlten 10 Stück Kuchen (bei Flaute hat man halt Zeit zum Essen) ging es direkt zum Abendessen ins "hoch" (Angabe ist relativ, wie der ein oder andere Satz des in Ulm geborenen Albert Einsteins) über dem Weiher gelegenen Clubhaus.

Nach interessanten Gesprächen z.B. mit der Marine Jugend Ulm und einer Käseplatte (sehr lecker) führte mich dann mein Fahrrad in mein weiches Ulmer Bett zurück.

Die Marine Jugend Ulm macht erstaunliches traditionelles "Marinezeugs" welches aus einen 5-Kampf besteht. Der 5-Kampf ist gegliedert in einem Staffellauf zu Wasser und zu Land, Ruder an langen Riemen (wie in Piratenfilmen), Knoten auf Zeit und Leine auswerfen (die Weite zählt). Obwohl ich den Ulmer Marinekameraden erzählt habe, dass bei uns eigentlich nur noch der Namen mit Marine was zu tun hat, schauen sie trotzdem mal vorbei. Also zieht euch warm an, Sport muss nicht Mord sein.

Ich bleibe wahrscheinlich eher beim Kuchenmarathon, jedes Stück austesten, wäre schließlich schade darum.

Weitere Highlights am Samstag waren ein "Hausbiber" (im Naturschutzgebiert treibt er sein Unwesen, die Bäume auf der Insel haben trotzdem die "bösen" Fischer gefällt, naja Bäume halten bekanntlich auch nur den Wind ab, also weg damit) zwei Rettungshubschrauber im Tiefflug die irgendjemanden an der Donau gesucht haben und nach mehreren Überflügen entweder aufgaben oder fündig geworden sind und natürlich die 31 teilnehmenden Boote.

Im ganzen Feld waren, sage und schreibe, nur 2 Laser am Start, aber dafür 6 Seggerlinge aus Frankfurt, Stuttgart und Österreich. Ein tolles und buntes Feld.

Am Sonntag wurden 2 Läufe bei drehendem und leichtem Wind gestartet.

Ich persönlich hatte gute Starts und verlor nur beim Kreuzen meine Führung (altes Thema, muss noch geübt werden). Einmal wurde ich zwischen schleichenden 420ern eingekeilt und ich will nicht um den Brei herumreden, das war ein absolut taktischer Fehler im Pulk zu fahren um von den Schmetterling segelnden Zweimann-Booten abgedeckt zu werden. Naja aus Fehlern lernt man (sagen jedenfalls die Verlierer :-) ). Auf dem Raumschotkurs konnte ich durch passenden Wind wieder voll aufholen, was meine Stimmung erheblich verbesserte. Glück ist halt auch bei einer Regatta dabei.

Schlussendlich blieb ich zweiter von zwei Lasern.

Durch das große Feld mit den verschiedensten Bootstypen und segelbarem Wind mit Aussetzern war es ein sehr gelungenes Wochenende.

 

Benjamin - Laser Standard - OkiDoki

 

Bilder im Mitglieder-Bereich

   

Bericht 04 / 2011

 
   

Am 14./15. Mai wurde wegen Wassermangel die Frühlingsregatta des MVW abgesagt. Dies war ein sehr bedauernswerte Tatsache, aber durch den trockenen Frühling wurde der Ellerazhofer Weiher einfach nicht rechtzeitig voll, so dass man die Boote nicht slippen konnte.

Kein Wasser bedeutet auch kein Segeltraining. Als Folge dessen blieb mir nur die Wahl an einer externen Regatta teilzunehmen und so nahm ich die freundliche Einladung des BWSC am selben Wochenende war und fuhr nach Bad Wörishofen.

Beim BWSC waren die Veranstalter sehr froh auswertige Segler begrüßen zu können und ich wurde mit "Handkuss" willkommen geheißen. Der Wunsch des Vorstandes des BWSC - "Ich will Segel auf dem Wasser sehen" - wurde mit 8 Lasern, 3 Korsaren, 1 Seggerling und einem weiteren Boot weitesgehend durch die Unterstützung von MVW-Segler, Bärensee-Segler, Breithental-Segler und den Thalfinger-Segler erfüllt.

Am Samstag sorgte leichte Bewölkung mit mittlerem bis starkem Wind, begleitet von Regenschauern (hervorgerufen durch einfallande Gewitterfronten) für segelbare 2 Wettfahrten. Da die Gewitterstärke zunahm und somit auch die Gefahr von Blitzschlag, sowie die Regenmenge sich erhöhte wurde keine weitere Wettfahrt an diesem Tag durchgeführt.

Abends gab es wieder leckeres Schnitzel mit Kartoffelsalat und man saß bei gemütlicher Runde beisammen. Der Dauerregen während der Nacht ersparten mir Arbeit und ich stellte mein Zelt nicht auf, sondern nutzte das Matrazenlager des Clubhauses ausgiebig aus.

Am Sonntag konnten wir zwei weitere Wettfahrten durchführen. Leider lies der Wind zu wünschen übrig und es wurden die Wettfahrten so gerade "durchgeprügelt". Kurz vor der nächsten Regenfront konnten dann alle Ihre Boote sogar trocken zusammenbauen und -stauen.

Die Platzierung betrachtend war die Regatta kein Erfolg, aber die Hauptsache war, dass ich zum Segeln kam und meinen neuen (horend teuren) Slippwagen austesten konnte.

Nach kurzem Überlegen (was gibt es da zu überlegen) nahm ich nach der Siegerehrung die Einladung des Thalfinger Segelclubs an und lies die am selben Wochenende (Anfang Juni) eingeplante Rottachsee-Regatta sausen.

 

Benjamin - Laser Standard - OkiDoki

 

Ergebnisse unter: www.bwsc-ev.de

 

   

Bericht 03 / 2011

 
   

Der fünfte Platz schreibt den Bericht....

 

Für das Lasercupwochenende in Laupheim wurde geplant, dass wir direkt vom MVW Gelände am Sonntagmorgen starten. So begann das Wochenende für die Jugendlichen am Freitagabend beim wöchentlichen Jugendtreff und für die etwas älteren Regatta-Teilnehmer gab es dadurch einen sehr netten Abend auf dem Vereinsgelände.

Das gemeinsame Herrichten und Verladen der Boote am Samstag wurde zur Premiere, da wir bisher noch keine 3 Laser in den Trailer verladen hatten. Wir konnten vom Glück sagen, dass das Augenmaß passte und alle Boote wie geplant verstaut werden konnten.

 

Nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen und dem Eintreffen meiner Eltern Franz und Priska, die dieses Mal als Fahrer und Bodenpersonal helfen mussten, waren wir pünktlich auf dem Weg um das Ziel Laupheim zu erreichen. Vermutlich wäre an dieser Stelle im Bericht kurz meine Mutter zu erwähnen, dass man beim Ziel Laupheim wesentlich früher hätte eintreffen können, wenn das vorrausfahrende Fahrzeug nicht einige Autobahnabfahrten verpasst hätte.

Durch mein Missgeschick mit der Anfahrt, hatte es zur Folge, dass wir recht zügig unsere Boote aufbauen mussten, schnell zur Steuermannbesprechung gingen, uns flott umzogen und dann ging es schon raus zum Start.

 

Dieses Mal wurde ein klassisches Dreieck als Regattabahn ausgelegt und bei einem leichten Wind von 0 bis 1,5 Bft. konnte auch sogleich der erste Lauf gestartet werden.

Schon im ersten Lauf musste ich leider feststellen, dass an der Luvtonne alle meine Mitstreiter vom MVW vor mir lagen, trotz allen Bemühungen hatte ich es nicht mehr geschafft, mich nach vorne zu kämpfen. Was soll’s , da wir ja bei dieser Regattaserie Kurzläufe segeln, hatte ich ja schnellstmöglich die Chance, mich beim zweite Lauf mal nach vorne zu kämpfen.

Hätte mein Neffe Felix seinen Start im zweiten Lauf nicht verschlafen, hätten mich jedoch die Jungs wieder alle geschlagen.

So sollte der dritte Lauf vor dem Mittagessen der erfolgversprechendste sein: Windstärke gut, Startposition festgelegt und behauptet, jedoch schuppste mich ein anderes Boot, 10 Sekunden vor dem Start, in dem Versuch, eine Berührung zu vermeide, mich mit der Hand leicht nach vorne und somit war ich an der Starttonne vorbei. Durch dieses Missgeschick musste ich schnell durch den Wind und wieder zurück zur Linie segeln und so hatte ich den besten Startplatz verloren und startet mal wieder von hinten.

Es wäre der erste Platz geworden, da bin ich mir ganz sicher, denn meinen guten Startplatz hat sich Jörg unter den Nagel gerissen und er wurde bei diesem Lauf Erster.

 

Wie schon beim Lasercup in Breitenthal war es ein Erlebnis und sehr lehrreich, wenn 8 -10 Laser gemeinsam an der Leetonne ankamen. Die, die es noch geschafft hatten, vor der Meute die Tonne zu runden, waren weg und die restlichen Boote hatten sich wieder einmal alle ineinander verkeilt.

 

Bei köstlichen Spagetti Bolognese hatten alle Segler die Möglichkeit ihre Kräfte neu aufzutanken. Der ein oder andere Segler hatte nach der ersten Portion noch etwas Hunger und holte sich eine zweite Portion. Dies hätte Alexander nicht tun sollen. Denn den vierten Lauf hatte er, vermutlich wegen zu großer Nahrungsaufnahme, komplett „versemmelt“. So schaffte ich es doch, bis auf den Jörg, jeden meiner Mitstreiter vom MVW einmal hinter mich zu lassen.

 

Bei den Korsaren-Regatten ist es Tradition, dass der Fünfte vom ersten Lauf den Bericht schreibt, dieses Mal haben wir uns geeinigt, dass der Gesamtfünfte vom MVW–Ranking am Ende den Bericht verfasst. So hat es dieses Mal mich getroffen.

 

Nach dem Verladen der Boote und der Siegerehrung ging es wieder Richtung Heimat mit einem Zwischenstopp in Kirchdorf, wo wir zum Abendessen von Alexander seiner ganzen Familie herzlich begrüßt wurden. Dieser Abschluss war wieder einmal das Highlight des Segelwochenendes.

 

Martin - GER 144 462 Lavinia

 

Ergebnisse unter: http://scla.eu

 

Bilder im Mitglieder-Bereich

   

Bericht 02 / 2011

 
   

Wörthsee

Segler Verein Wörthsee e.V.

Korsar - Pokal

21. / 22. Mai 2011

 

"Dabei sein ist alles" Dieses an sich ja wirklich gute und richtige Motto wird am Ende, wenn man ehrlich ist, doch eher von den Verlieren des Wettkampfes in Anspruch genommen. Auch wenn wir bei dieser Regatta im, nun, sagen wir mal, hinterem Drittel, unsere Platzierung hatten, waren wir dennoch sehr zufrieden mit dem Wochenende.

Nach einem gemütlichen Frühstück ging es bei strahlendem Sonnenschein am Samstagmorgen Richtung München zum Wörthsee. Nach baden, sonnen und "einfach so segeln" gab es um halb fünf einen verkürzten Lauf, bei dem nach 1 Stunde Regatta alle 23 Korsare innerhalb von 8 Minuten im Ziel einliefen. Wir persönlich hatten uns nach einem verpatzten Start wieder etwas nach vorne gearbeitet, um schließlich nach dem letzten Spikurs zwischen 10 anderen Korsaren an der Lee-Tonne buchstäblich festzustecken. Bis wir uns vom anderen Korsar "befreit" hatten, waren wir wieder beim Schlusslicht. Wenigstens konnten wir bei der letzten Kreuz etwas aufholen, so dass wir eng zusammen mit den anderen einliefen.

Obwohl der Wind nach dem Zieleinlauf noch gut war, wurden für den Samstag keine weiteren Läufe geplant. Wir nutzten Wind & Wetter noch zum weiteren Segeln & Baden. Nach einem Abendessen spielte bis in die Nacht eine Live- Band und aufgrund der warmen Temperatur konnte man lange auf der Terrasse sitzen bzw. tanzen.

Der Sonntag war ein – badetechnisch gesehen – toller Tag, nur Wind kam keiner auf. So wurde der See wieder einmal nur zum Schwimmen genutzt. Das gute Wetter verließ uns jedoch dann beim Boot abladen in Ellerazhofen – wir wurden nass und hofften trotzdem auf weitern Regen, dem Weiher zuliebe.

Und ja, dabei sein, war an diesem Wochenende schon viel wert, oder um das olympische Credo einmal richtig zu zitieren: "Das Wichtigste […] ist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme, wie auch das Wichtigste im Leben nicht der Sieg, sondern das Streben nach einem Ziel ist. Das Wichtigste ist nicht, erobert zu haben, sondern gut gekämpft zu haben."

 

Ergebnisse: http://www.seglervereinwoerthsee.de/seiten/Korsar-2011.htm

 

 

Franziska Kresser

GER 3666

 

   

Bericht 01 / 2011

 
   

Oberrieder Weiher

Segelclub Breitenthal e.V.

1. Lauf Laser Cup

30.04.2011

 

Natürlich sollte im ersten Segelbericht von diesem Jahr das Seglerische im Vordergrund stehen. Aber wenn man "nur" als Betreuer und Nichtsegler dabei war, sehen die Highlights des Segelwochenendes dann doch etwas anders aus. Vom tollen "Heuhotel" a la Storrer mit Komplettverpflegung (ich werde dies jetzt nicht detailliert beschreiben, will ja niemand neidisch machen) wollten wir deshalb eigentlich gar nicht mehr weg, aber es ging dann doch früh am Samstag morgen Richtung Oberrieder Weiher.

Zum Verein SCB selber ist zu sagen: großes, schönes Gelände, neues Vereinsgebäude, großer See (für unsere Verhältnisse) und als Besonderheit 3 Inseln mit Bäumen darauf mitten im See.

Für 11 Uhr war die Startbereitschaft angesetzt. Da der Wind sich jedoch verspätete (einer kommt doch immer zu spät), war um 12 Uhr der erste Start. Die Regattaleitung legte das zu segelnde Trapez "hinter" die Inseln, so dass die Bäume von den Inseln dem Wind nicht im Weg waren, für die Zuschauer jedoch die Beobachtung der Läufe etwas erschwerte.

Da ein Lauf aus dem 2 min Startvorbereitungssignal, 2x im Trapez segeln, durchs Ziel und dann gleich wieder der nächste Start, bestand, dauerte jeder Lauf nur circa 15 Minuten. Durch diese schnellen, kurze Läufe war jeder mal vorne, ein verpatzter Start musste man nicht, wie normalerweise, 1 Stunde lang versuchen auszubessern, sondern man bekam schon schnell im nächsten Lauf die Chance, wieder vorne mitzusegeln.

Bei guten Wind & Wetter Bedingungen wurden so 10 Läufe gesegelt, mit einer kurzen Essenspause dazwischen. Interessant waren manche "Backbordbug vor Steuerbordbug" sowie "Überlappungen im Längenkreis" Diskussionen, wodurch im Nachhinein der ein oder andere disqualifiziert wurde. Für die nächsten Auswärtsregatten (bis "unser" Weiher genug Wasser hat, will man ja trotzdem segeln), stellt sich dann eigentlich nur noch die Frage, wie man das Segeln mit der nächsten "Heuhotel" Übernachtung verbinden kann :-)

Ergebnisse:

http://scla.eu/index.php?option=com_docman

 

Franziska Kresser

 

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