| |
|
Jugendgruppe - Berichte-Archiv |
hier finden Sie Berichte aus vergangenen Jahren
|
| |
|
Bericht 2009 / 12 |
|
Am Wochenende vom 26. – 27.09.2009 hatte man auf jeden Fall was vor. Entweder man ging zur Putzete auf das Vereinsgelände des MVW oder man ging auf die letzte Optiliga in diesem Jahr an den Niedersonthofner See. (Leider fanden beide Veranstaltungen gleichzeitig statt, so dass die sonst zahlreich anwesende Jugend nicht beim putzen helfen konnte, sondern Segeln war. Was diese nicht unbedingt schlimm fand.) 3 Jugendliche und ihre 5 Betreuer entschieden sich am Samstag für Variante 2 und fuhren Richtung Kempten zum Segeltraining. Während dem sehr guten Training, bei dem auch ein konstanter, nicht zu leichter Wind herrschte, wurde es für die Betreuer beim Zuschauen immer kälter, so dass man sich schließlich in das für uns beheizte Vereinshaus des SCKN zurückzog, während unsere 3 Segler mit kurzen Hosen und T-Shirt auf dem See nicht froren, sondern sogar ihren Spaß hatten.
Am Sonntag erhöhte sich die Regattateilnehmeranzahl der MVW-Segler auf 4, während die Betreuer- / Zuschaueranzahl auf beachtliche 14 stieg.
Leider startete man erst gegen 15 Uhr, obwohl der Wind nach der Meinung vieler um 11 Uhr besser gewesen wäre. Die Zeit bis zum Segeln brachte man aber mit Trampolinspringen und Tischkickerspielen bestens herum. Toll war, dass alle Optiligakinder nicht in „Vereinsgrüppchen“ sondern miteinander spielten.
Die Mütter und Väter sahen den Segelkünsten ihrer Jungs mehr oder weniger skeptisch zu, während unser Sportwart sich das Ganze relativ gelassen anschauen konnte. Die Windverhältnisse am Sonntag waren wie die Windverhältnisse an allen Optiligasonntagen – sehr, sehr wenig Wind mit vielen, sehr großen Flautelöchern und drehenden Winden. Während manche Optisegler zur Luvtonne kreuzen mussten freuten sich andere über einen Anlieger. Als Preise gab es am Ende Bälle, mit denen die 4 Jugendliche vom MVW im Winter spielen können, bevor im nächsten Jahr die Segelsaison losgeht.
~ Franziska
Ergebnisse:
6. Platz Felix Kresser
12. Platz Patrick Kresser
17. Platz Linus Wiesenthal
24. Platz Timo Roth
(von insgesamt 29 Teilnehmern)
Gesamtergebnis (ohne Gewähr):
3. Platz Felix Kresser
4. Platz Linus Wiesenthal
14. Platz Alexander Storrer
17. Platz Patrick Kresser
23. Platz Timo Roth
26. Platz Alisa Schmidt
29. Platz Nils Nothhaft
(von insgesamt 44 Teilnehmern)
|
| zur Bildergalerie |
|
| |
|
Bericht 2009 / 11 |
|
Würde es für denjenigen, der bei der Sohlerregatta am 12. / 13.09.2009 am meisten gekentert ist, einen „Kenterkönigpokal“ geben, so würde ihn diesmal zweifelsohne die Jugend bekommen. Bei dem Wind, der am Samstag vorherrschte, war dies auch kein Wunder. Während der 420er mit seiner leichten Mannschaft dem Wind trotze und nicht kenterte, machten die Segel der Laserklasse öfters einmal Bekanntschaft mit dem Weiherwasser. Die 3 Optimisten schlugen sich wacker, leider machte ein Optimist nicht nur die Bekanntschaft mit dem Wasser, sondern auch mit einem Korsar.
Die drei Läufe am Samstag, die immer gleich im Anschluss an den Lauf zuvor starteten (auch wenn wir es zuerst nicht glaubten), zehrten doch an den Kräften einiger, so dass im zweiten und dritten Lauf der ein oder andere aussetzte. Da sich die Regatta am Samstag über den ganzen Nachmittag hinzog, hatte man keine Zeit, Kaffee und Kuchen zu essen. Auch die Regattaleitung bekam, bedingt durch eine Kenterung, bei der das DLRG helfen musste (helfen und gleichzeitig 4 Kaffeetassen tragen geht halt nicht), keinen Kaffee und musste, wie die Segler auch, auch so durchhalten.
Am Sonntagmorgen war erstmal, nun ja, sagen wir mal, wenig Wind. Doch die Regattaleitung hatte wie immer den richtigen Riecher und so kam noch ein 4. Lauf zustande, bevor es um 13 Uhr dann Mittagessen gab.
Alles in allem war es eine super Regatta mit fairen Seglern und einem tollen Wind. Durch dieses tolle Regattawochenende werden wir die segelfreien Wintertage sicher gut überstehen.
Bevor wir aber in die Winterpause gehen, steht noch der Abschluss der Optiliga 2009 vor uns. Dort liegen wir in der Einzel und Gesamtwertung im Moment auf Rang zwei.
~ Franziska |
| zur Bildergalerie |
|
| |
|
Bericht 2009 / 10 |
|
Kurzmeldung: Jüngstensegelschein
Den Jüngstensegelschein haben diesen Sommer erworben: Laura Durach, Linus Durach, Felix Kresser, Patrick Kresser, Nils Nothhaft, Alexander Schillinger, Alisa Schmidt, Timo Roth, Linus Wiesenthal
~ Franziska |
| zur Bildergalerie |
|
| |
|
Bericht 2009 / 9 |
|
Eigentlich reicht ein Wort um die erste Sommerferienwoche am Ellerazhofer Weiher zu beschreiben: super. Super Wetter, super Wind, super Stimmung, super Essen… Aber natürlich wäre dieses Wort für einen Bericht etwas wenig. Begonnen hat die Woche eigentlich schon am Samstag mit dem Optitraining, welches sich trotz etwas wenig Wind auch auf den Sonntag erstreckte. Am Montag fing der Segelkurs an. Bei sehr gutem (bzw. für Segelanfänger fast schon zu viel) Wind ging es, für manche zum ersten Mal, mit einem Boot auf das Wasser. Auch die Vereinsjugend war dabei. Ob als Unterstützung auf einem Volksboot, einem 420er oder alleine auf dem Laser, alle hatten ihren Spaß. Im Gegensatz zu den letzten Jahren stellten sich dieses Jahr die Segellehrer eher die Fragen: Wann können wir bei diesem gutem Wind Theorie machen? Wann können wir kentern üben? , als dass sie sich über zu wenig Wind hätten sorgen müssen.
Als Abschluss dieser Woche stand die Jugendregatta auf dem Programm. Mit einer sehr guten Anzahl von Teilnehmern startete man am Samstag nach einer toll erklärten Steuermannsbesprechung auf das Wasser und segelte 3 Läufe. Am Sonntag ging es wie in der ganzen Woche zuvor weiter: Wind, Welle, Sonnenschein. Wobei beim zweiten Lauf der Sonnenschein ganz klar überwog. Nach dem Mittagessen hatten alle diese Regatta gedanklich schon beendet, alle, bis auf zwei: die Regattaleitung. Zum Missfallen der meisten Segler ging man noch einmal auf das Wasser und wurden zwei Läufe durchgeführt, die aufgrund des auffrischenden Windes allen Spaß machte. Ein großes Lob an die Regattaleitung, die irgendwie wusste, dass an diesem Tag noch einmal ein „Regattawind“ zustande kommt.
~ Franziska |
| zur Bildergalerie |
|
| |
|
Bericht 2009 / 8 |
|
Aufgrund unserer letzten, zahlreichen Aktivitäten mit den Optimisten waren diese doch schon etwas dreckig geworden. So begann das Optitraining am 01.08.09 damit, dass alle Trainingsteilnehmer vorbildlich ihre Optimisten putzten. Die Flaute tat ihr übriges zu der Motivation auch das Ruderboot zu polieren. Nach einer Stärkung beim Mittagessen kam es zu einer „Schwammschlacht“ auf dem Weiher. Dieses Spiel war genau das Richtige für das Wetter: viel Sonne und wenig Wind. So war es kein Problem, dass der ein oder andere Jugendliche am Ende etwas nasser als am Anfang war. Nach diesen sportlichen Aktivitäten wurde die künstlerische Seite durch das Basteln der Optiklassenflagge gefordert. Der krönende Abschluss dieses Tages waren die Kenterübungen. Am Sonntag wurde der Start mit Flaggensignalen und danach der Up and Down Kurs geübt.
An den beiden darauf folgenden Wochentagen wurde das ganze Training mit dem Laser wiederholt: Start mit Flaggensignalen, Up and down Kurs, Kentern und zusätzlich Rollwenden. Bei diesem Training kann die Jugendregatta am nächsten Wochenende ja kommen.
~ Franziska |
| zur Bildergalerie |
|
| |
|
Bericht 2009 / 7 |
|
Am Samstagmorgen traf man sich am Ellerazhofer Weiher um die 5 Optimisten zu verladen.
Ach nein, stimmt ja gar nicht. Das Training am Samstag vor der Regatta Allgäu-Optiliga am Alpsee ließ der MVW aufgrund terminlicher Gründe ausfallen. So blieben uns die Fragen: Übernachten oder nicht Übernachten? Wo schlafen wir dann genau? „erspart“.
Man traf sich am Samstagmittag auf dem Vereinsgelände um die 5 Optimisten zu verladen. Zu früh wollten wir dann doch nicht am Sonntag aufstehen.
Relativ ausgeschlafen waren wir am Sonntagmorgen um 10 Uhr am Alpsee. Nach dem Ausladen der Optimisten, bei denen alle kräftig mithalfen (die anwesenden Betreuer wurden mit jeder Regatta auch immer mehr) schauten erst einmal alle skeptisch auf das Wasser. Solche Windverhältnisse kannte man doch eher vom Ellerazhofer Weiher als vom Alpsee. Kurz nach 11 Uhr trug man, wie schon am Rottachsee, die Optimisten zu Wasser. Unsere Jugendleiterin Anna watete todesmutig ins kalte Wasser um den anderen die nassen Füße beim Slippen zu ersparen. Dieses Engagement fand auch unser ehemaliger Jugendleiter Benni klasse, denn er bekam ja keine nassen Füße.
Der erste Lauf begann mit einem, zumindest für den MVW, misslungenen Start, doch man arbeitete sich motiviert nach vorne. Leider bekamen manche der Segler das ein oder andere Flauteloch ab, andere hingegen einen „Windstrich“. Da die Bojen bei diesem Lauf sehr weit auseinander lagen, gab es um 13 Uhr nach dem Ende des ersten Laufes, zur Stärkung erst einmal Schnitzel mit Pommes und Salat.
Nach dem Essen war die Regattaleitung motivierter als die Segler und rief zum zweiten Lauf auf. Kommentar unserer Truppe: „Oh Mann, gerade wenn wir so schön spielen.“ Da dieses Mal alle MVWler beim Start aufgepasst hatten, waren alle 5 Optimisten im ersten Viertel des Feldes an der Luvtonne vorne mit dabei. Leider wurde der zweite Lauf aufgrund eines Flauteloches, das so groß war wie der ganze See, abgeblasen.
Manche Jugendliche bereuten es mit Sicht auf die tollen Sachpreise auch gar nicht mehr, dass sie bei den Platzierungen weiter hinten lagen. Da vier von uns das gleiche Segeltaktikspiel ausgewählt haben, können wir in der ersten Ferienwoche am Weiher gleich 48 Leute auf einmal das neue Taktikspiel ausprobieren.
Wir werden an der letzten Regatta der Allgäu Opti-Liga im September ja sehen, ob das Spiel sich positiv auf das Ergebnis auswirkt.
~ Franziska
Ergebnisse unter SCAI - Immenstadt, sowie ein paar Bilder
|
| zur Bildergalerie |
|
| |
|
Bericht 2009 / 6 |
|
Bei der Kässpätzleregatta am 18. / 19. Juli 09, bei der es natürlich am Samstagabend Kässpätzle gab, ging es pünktlich um 14 Uhr mit dem Startschuss los. Durch den Besuch des MVWs zur Sommerregatta am Bärensee kamen in diesem Jahr zwei Mitglieder der Jugendgruppe Bärensee mit einem Optimist und einem Laser zu unserer Kässpätzleregatta an den Weiher.
Die Wetterprognose für Samstag verhieß Wind und Regen. Der Regen kam wie versprochen, der Wind jedoch weniger als erwartet. Den Jugendlichen machte es trotzdem viel Spaß. Auch kurze Durchhänger der Motivation wurden überwunden.
Der versprochene Wind vom Samstag kam dann am Sonntag. Die „älteren Semester“ hatten so sehr mit dem Wind zu kämpfen, dass einige sogar kenterten. Die Jüngeren hingegen konnten stolz behaupten, dass weder die Mannschaften der beiden 420er, noch die Optimisten nass wurden, zumindest nicht vom Kentern. Selbst Jörg als Vorschoter blieb trotz Kenterung trocken. Auch vom Schwertbruch blieben die Jugendlichen verschont. Ach ja, Günther, unser Sportwart, sucht noch Sponsoren für ein neues Korsarenschwert…
~ Franziska
Die Endergebnisse sind unter der Rubrik Wettkampf
|
| zur Bildergalerie |
|
| |
|
Bericht 2009 / 5 |
|
5 Jugendliche hatten am Wochenende 11. /12.Juli Zeit um am Rottachsee bei der zweiten Regatta der Allgäu Opti-Liga 2009 mitzusegeln. Diesmal blieb der LKW zu Hause, ein Anhänger reichte aus. Die entscheidende Frage an diesem Wochenende: Heimfahren oder vor Ort auf dem Parkplatz übernachten? So kam es, dass die Hälfte nach dem Training am Samstag nach Hause fuhr und am nächsten Morgen die Dagebliebenen beim Frühstück bzw. noch im Schlafsack überraschten. Am Samstagmorgen traf man sich am Ellerazhofner Weiher um die 5 Optimisten zu verladen. Kurz vor dem Ziel bog ein Teil der Fahrzeuge unbeabsichtigt zu einer Besichtigungsrunde durch die angrenzende Siedlung, die „sehr sehenswert“ war. Um 14 Uhr begann das Training vom SSGR. Dazu mussten jedoch zuerst einmal die Boote ins Wasser, wobei Alisa die Philosophie hatte „Wenn der Slipwagen nicht zum Boot kommt, dann kommt das Boot eben zum Slipwagen“. Wozu hat man schließlich starke Jungs dabei. Ob zum Boote tragen oder das Rigg ins Boot stellen, als einziges Mädchen muss man ja Vorteile haben. Linus hingegen schaute nur einmal zur Seite und sein Opti war verschwunden, da ihn motivierte Eltern des gastgebenden Vereins kurzerhand ins Wasser trugen. Beim Training wurde bei gutem Wind ein paar Mal der Start sowie die Kreuz und der Vorwindkurs geübt wobei der interessierte Zuschauer ewig rätselte, wo denn die Boje war. Nach dem Training gab es zunächst einmal eine Stärkung bei warmen Saitenwürstle, bevor es eine Nachbesprechung der Übungseinheit mit dem Jugendleiter gab. Am Sonntagmorgen ging es pünktlich um 11 Uhr zum ersten Lauf auf das Wasser. Die 22 Teilnehmer der Regatta segelten 2 Läufe, während die Eltern, vor allem die Väter vom Ufer aus mehr oder weniger ruhig zuschauten. Auch wenn der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“ auch bei uns sehr wohl zutrifft, sind wir auch stolz auf unsere ersegelten Plätze. So lässt sich am Ende nur noch herzlich Danke sagen für die nette Gastfreundschaft des SSG und auf zur nächsten Regatta der Allgäu Opti-Liga am Alpsee!
~ Franziska
Ergebnisliste siehe:
www.ssg-rottachsee.de
Weiterer Bericht der Optiliga am Rottachsee:
www.ssg-rottachsee.de |
| zur Bildergalerie |
|
| |
|
Bericht 2009 / 4 |
|
Mission Impossible? Gibt es ein Segelrevier bei dem der Wind wie bei uns am Weiher sich nicht für eine Richtung entscheiden kann?
Die Suche nach einem Segelrevier mit solchen Windverhältnissen führte 3 Laser, einen 420er und einen Korsar zur Seglergemeinschaft Bärensee bei Kaufbeuren. Freitags wurden schon eifrig die Boote auf die Trailer bzw. auf das Autodach verladen, so dass man am Samstagmorgen pünktlich starten konnte. Die Anfahrt war diesmal über „landschaftlich schöne Straßen“, da man einen Weg ohne Autobahn wählte. Dort angekommen wurden wir herzlich empfangen. Dann takelten wir die Boote auf, richteten die Autos zum mehr oder weniger komfortablen Schlafplatz her und anschließend wurde auf Wind gewartet. Wobei das Warten für die vier Jungs kein Problem war: Wozu hatte man schließlich Spritzpistolen mitgenommen?
Um ca. 15 Uhr war es dann so weit: es ging bei schönstem Wetter raus auf das Wasser. Mitten in der Regattabahn ragt das gefürchtete Kaphorn. Dies, so wurde uns gesagt, hat bei dem einen oder anderen Seglern bei der Umrundung schon für manche Überraschungen gesorgt. Da der Wind nicht über eine Konstanz über den See blies, war es recht schwierig für uns die bevorzugte Startseite festzulegen. Der ein oder andere entschied sich für den Kompromiss aus der Mitte zu starten. Beim ersten Lauf wurde der grüne Kurs gesegelt, beim zweiten Lauf der rote. Bis auf ein paar kleinere Details wie zum Beispiel das Auslassen einer Boje oder falsch um die Boje zu runden, lernten wir das Revier immer besser kennen.
Nach diesen zwei Läufen mussten wir uns alle erstmal im kalten See abkühlen, bevor das Abendbuffet auf dem Programm stand, bei dem es leider nur Freibier gab, so dass die jüngere Besatzung leer ausging.
Der weitere Abend war von Spritzpistolen und von Gernots Satz: „So ne Dusche hätte jetzt schon was.“ geprägt.
Am nächsten Morgen versuchten wir zwar einen Start aber der Wind ließ uns im Stich. So wurde beim heranziehenden Gewitter schnell alles abgebaut und wieder verladen.
Nach der Siegerehrung ging es dann heimwärts.
Ob die Windverhältnisse tatsächlich gleich oder sogar schlimmer wie bei uns am Weiher sind, muss jeder für sich entscheiden. Mission Possible?? Vielleicht….
~ Franziska
Platzierungen und Bericht des SGB:
www.seglergemeinschaft-baerensee.de |
| zur Bildergalerie |
|
| |
|
Bericht 2009 / 3 |
|
Wie viele Matratzen gehen in einen LKW? Bzw. wie viele Jugendmitglieder des MVWs haben auf 9 Matratzen Platz zum Schlafen? Diese Fragen wurden von der Jugendgruppe des MVW am Wochenende vom 20.6. auf den 21.6.09 geklärt.
Natürlich waren diese Fragen nicht das Entscheidende am Wochenende. Die erste Regatta der Allgäu-Optiliga am Forggensee stand auf dem Programm. Am Samstagmorgen traf man sich am Ellerazhofner Weiher, um die Optimisten zu verladen und gemeinsam loszufahren. 7 Jugendliche wollten an der Regatta teilnehmen. Die Jugendleitung und einige Eltern fuhren zur Unterstützung nach Osterreinen am Forggensee mit. Um 14 Uhr war Trainingsbeginn auf einem ganz neuen Revier für unsere Segler. Nach dem Training wurde das Prinzip „Ich Chef, Du Nix“ beim Klatschspiel „Chef, Vize“ neu entdeckt. Danach gab es von den Betreuern das gut organisierte Essen. Es gab Spätzle mit Soße und Salat, während die Eltern etwas entfernt ihren Grillabend genossen. Damit alle am nächsten Tag fit für die Regatta waren, war nach einer Nachtwanderung Ruhe im LKW angesagt. Am nächsten Morgen hieß es dann bis 11 Uhr auftakeln, obwohl das Wetter wegen Regen und Flaute nicht gerade einladend war. Die Regattaleitung begrüßte uns recht herzlich und freute sich, dass wir vom Marine Verein Wangen mit so vielen Teilnehmern anwesend waren. Kurze Zeit später waren die Windverhältnisse so, dass ein Lauf für die 29 Teilnehmer der Regatta durchgeführt werden konnte. Im Laufe der Wettfahrt wurde uns alles geboten: Heftiger Regen, Hagel, Winddreher vom Feinsten. Die eingeschaltete Sturmwarnung verhinderte weitere Wettfahrten. Bei der anschließenden Siegerehrung wurde den jungen Seglern ein paar wichtige Regeln erklärte. Die erste lautete: Höre nie auf andere Segler, schon gar nicht, wenn’s Konkurrenten oder deine Geschwister sind.
Damit ging unsere erste Auswärtsregatta zu Ende. Es blieb nur eine Frage offen: Wann können wir wieder im LKW schlafen? Denn es können darin mind. 11 Jugendmitglieder schlafen UND verpflegt werden.
~ Franziska
Ergebnisliste
2. Platz: Linus Wiesenthal
8. Platz: Felix Kresser
10. Platz: Alexander Storrer
14. Platz Timo Roth
16. Platz: Nils Nothhaft
22. Platz: Patrick Kresser
26. Platz Alisa Schmidt
Weiterer Bericht zur Forggensee-Regatta von SSG-Rottachsee |
| zur MVW-Bildergalerie |
|
| |
|
Bericht 2009 / 1 |
|
Bei regnerischem Wetter trafen sich einige Jugendliche zum ersten Optitraining 2009 unter Leitung von Markus Buhmann und Jörg Kresser am Ellerazhofner Weiher. Zuerst stand die Theorie auf der Tagesordnung. Die erste Regenpause nutzten die Jugendlichen um ihre Optis segelfertig zu machen. Trotz der nicht optimalen Segelbedingungen übten die Segler das Kreuzen gegen den Wind. Nach der Mittagspause wurde in der Vorbesprechung die Regattastarttaktik geklärt, um diese anschließend gleich praktisch umzusetzen.
Auch den älteren Jugendlichen, die dem „Optialter“ eigentlich schon entwachsen waren, nahmen am Optitraining teil und hatten ihren Spaß.
Wir danken den anwesenden Eltern für ihre Unterstützung beim Aufbau und Slippen der Optis sowie den Trainern.
~ Jörg und Franziska |
| zur Bildergalerie |
|
|
 |
|